Wertgutscheine fĂŒr die Paracelsus-Therme

Ein PĂ€ckchen voller „Seele baumeln lassen“? Eine Überraschungs-Box voller Lebenslust? Oder doch lieber ein festlich schimmerndes Paket gefĂŒllt mit „Zur Ruhe kommen“?

Egal, was Sie Ihren Lieben Gutes tun wollen – Sie finden es in der sanierten und modernisierten Paracelsus-Therme, die voraussichtlich im FrĂŒhjahr 2012 in neuem Glanz erstrahlen wird. Bereits jetzt gibt es Wertgutscheine, die Sie bei der Kurverwaltung Bad Liebenzell bestellen können:

Telefon: 07052 408-221 oder 223
Mailto: duerr@bad-liebenzell.de oder philipp@bad-liebenzell.de

Freuen Sie sich auf das schwarzwaldklare Thermalwasser der Paracelsus-Therme, die angenehme WĂ€rme der Sauna Pinea und entdecken Sie gemeinsam mit Ihren Lieben Bad Liebenzell als Quelle neuer Lebenslust.


... deshalb hat unsere Paracelsus-Therme mit Sauna-Pinea voraussichtlich bis FrĂŒhjahr 2012 geschlossen.


                               

Arbeiten mit maximaler Schlagzahl

Bild: StaatssekretĂ€r Hans-Joachim Fuchtel (von links), GeschĂ€ftsfĂŒhrer Herbert Masino und Bauleiter Klaus Schönleber im GesprĂ€ch ĂŒber die Sanierung und Modernisierung der Paracelsus-Therme.

Der Helm ist Pflicht. Deshalb griff auch der Parlamentarische StaatssekretĂ€r Hans-Joachim Fuchtel bei seinem Besuch der Paracelsus-Therme am vergangenen Freitag ganz selbstverstĂ€ndlich zu der schĂŒtzenden Kopfbedeckung.

Es gehe ihm darum, sich direkt vor Ort, sprich: auf der Baustelle, einen Eindruck von den Fortschritten der Sanierungsarbeiten zu verschaffen. Denn schließlich mĂŒsse bei einem solchen Projekt die Schlagzahl auf Maximal gedreht sein, so Fuchtel.

Dass in Bad Liebenzell auf Hochtouren an dem ehrgeizigen Ziel gearbeitet wird, den Badebetrieb noch vor Ablauf diesen Jahres wieder aufzunehmen, zeigen der Staub, der LÀrm und die Betriebsamkeit der sechs Gewerke, die mit den letzten Abbrucharbeiten befasst sind und parallel dazu den Neubau vorantreiben. Um dem anspruchsvollen Zeitplan gerecht zu werden, haben alle Firmen die Wochenarbeitszeit erhöht und arbeiten bis zu zwölf Stunden pro Tag.

Ganz bewusst sei ein zweiter Kran gestellt worden, damit die Abbruch- und die Fassadenarbeiten zeitgleich stattfinden könnten, so die ErlĂ€uterung von GeschĂ€ftsfĂŒhrer Herbert Masino auf die Frage des StaatssekretĂ€rs, weshalb zwei der Hebewerkzeuge im Einsatz seien. Die Notwendigkeit eines Doppelgespanns betonte auch Bauleiter Klaus Schönleber von Fritz Planung: „Beide Baukrane sind stĂ€ndig zu nahezu 100 Prozent ausgelastet.“

Entsprechend seien inzwischen die Waschbetonplatten, die aus energetischen GrĂŒnden unhaltbar gewesen seien, vollstĂ€ndig entfernt, wĂ€hrend zugleich das StĂ€nderwerk fĂŒr die Fassaden eingebaut werde. „Begonnen wurde jetzt auch mit dem Einbau der ersten neuen Fassadenscheiben“, so Bauleiter Klaus Schönleber.

Dass sich Stadt- und Kurverwaltung letztlich dafĂŒr entschieden hat, die gesamte Sanierung nicht durch einen Generalunternehmer erledigen zu lassen, sondern alle Gewerke einzeln zu vergeben, erweist sich jetzt als deutlicher Vorteil fĂŒr Firmen aus der Region. Viele der AuftrĂ€ge, die europaweit ausgeschrieben wurden, wurden an Unternehmen aus der Region vergeben: Von den Vergaben mit einem Volumen von insgesamt 7,2 Millionen gingen bisher AuftrĂ€ge von ĂŒber 5,6 Millionen an Firmen aus Baden-WĂŒrttemberg.

„Wir sind sehr zufrieden, dass ein großer Anteil des Geldes in der Region bleibt und sich mit entsprechend positivem Einfluss auf die Konjunktur niederschlĂ€gt“, so Kurverwaltungschef Masino.

Dem StaatssekretĂ€r dankte er fĂŒr seine UnterstĂŒrzung und sein persönliches Engagement und sprach schon jetzt eine Einladung zur Wiedereröffnung der Paracelsus-Therme aus.

Deutliche Fortschritte bei der Sanierung der Paracelsus-Therme

Der LĂ€rm ist ohrenbetĂ€ubend: Begleitet von schrillem Kreischen und Funkenflug frisst sich die BetonsĂ€ge durch eine Innenwand der Paracelsus-Therme, um Platz fĂŒr die Erweiterung des Untergeschosses zu schaffen. „Wie durch Butter“, meint der Facharbeiter an der Höllenmaschine grinsend und verschwindet wieder unter seinem Gehörschutz.

Gleich daneben rumoren Bohrmaschinen – wie aus dem Nichts ragt hier inmitten der Baustellenlandschaft das MetallstĂ€nderwerk und die zugehörigen TrockenbauwĂ€nde empor, die bereits deutlich ihre Funktion als Dusche erkennen lassen. „Wir haben uns fĂŒr diese Bauweise entschieden, weil sie die bauphysikalischen Anforderungen erfĂŒllt und zugleich eine kostengĂŒnstige und zeitsparende Methode darstellt“, erlĂ€utert der leitende Architekt Fawzi Scheib.

In jenem Bereich, der rechter Hand neben dem ehemaligen Eingang gelegen ist, entstehen neue TherapierĂ€ume. „Diese sind kĂŒnftig vom Foyer und von der Schwimmhalle aus zu erreichen, damit sowohl die BadegĂ€ste als auch die GĂ€ste von außen die Angebote nutzen können“, erlĂ€utert Herbert Masino, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Kurverwaltung.

Unmittelbar vor dem GebĂ€ude ragt eine weiße Bodenplatten und AußenwĂ€nde empor. „Diese „weiße Wanne“, die aus wasserundurchlĂ€ssigem Beton gefertigt wurde, ist Teil des Fundaments fĂŒr den Erweiterungsbau. Bedingt durch das starke Hangwasser, war diese Maßnahme notwendig“, so der Kurverwaltungschef. Hinzukommend habe man im Bereich der Erweiterung bis dahin nicht bekannte Fundamente gefunden, die zunĂ€chst zu entsorgen gewesen seien. Augrund dieser beiden Hindernisse habe sich eine Verzögerung im Zeitplan eingestellt. „Wir arbeiten parallel und damit effizient, um den vorgesehenen Zeitplan wieder herzustellen“, so Projektleiter Scheib.

In der Tat fĂŒhlt man sich aktuell bei der Baustellenbegehung der Therme wie im Inneren eines Bienenstocks: Sechs Gewerke arbeiten hier derzeit parallel. FĂŒr insgesamt 6,7 Millionen Euro wurden bereits AuftrĂ€ge vergeben. Davon gehen 4,3 Millionen an Firmen in Baden-WĂŒrttemberg und drei Millionen verbleiben in der Region zwischen Stuttgart und Karlsruhe.

Konkret zĂ€hlen dazu AuftrĂ€ge fĂŒr die Kassenanlage, den Estrich, die Fließen, die abgehĂ€ngte Decke, den Putz, den Stuck sowie die AufzĂŒge, die eine vollstĂ€ndige Barrierefreiheit gewĂ€hrleisten. Auch fĂŒr SanitĂ€r, Heizung, technische DĂ€mmung. Badewassertechnik, LĂŒftung, Verglasung und Dachabdichtung sind die AuftrĂ€ge vergeben und die Arbeiten bereits aufgenommen.

Zur Hangseite hin entstehen die neuen Erlebnis-Kuben. Um die GrĂŒndungsproblematik zu umgehen, werden die Kuben auf PfĂ€hle gestellt – zwölf Meter lange, wasserresistente Gussrohre. „Mit dieser Methode können wir erneut Kosten und Zeit sparen“, erlĂ€uterte Scheib.

Nicht zu ĂŒbersehen sind die Fortschritte an der Fassade: Insgesamt 200 Waschbetonplatten und 320 Konsolen, an denen die Energiefresser befestigt waren, sind bereits entfernt worden. Stattdessen wird das GebĂ€ude rundum mit einer 20 Zentimeter dicken Polesterol-WĂ€rmedĂ€mmung verkleidet und anschließend verputzt. Auch die Zweifachverglasung der Fensterfronten entspricht der Maxime des VollwĂ€rmeschutzes.

Freuen können sich alle Thermen- und Sauna-GĂ€ste auf die neue, 500 Quadratmeter große Sonnenterasse, die oberhalb des Erweiterungsbaus entsteht: In wenigen Monaten werden die hier lagernden Baumaterialien und GerĂ€te verschwunden sein und LiegestĂŒhle in luftiger Höhe und mit langer Sonnenscheindauer die GĂ€ste verwöhnen.

Bericht zum Tag der offenen Baustelle am 08.05.2011

Riesiger Besucherandrang am „Tag der offenen Baustelle“ in der Paracelsus-Therme Bad Liebenzell / planerische und handwerkliche Informationen aus erster Hand

UrsprĂŒnglich waren bei den anstehenden Sanierungsarbeiten der Paracelsus-Therme Bad Liebenzell Maßnahmen zur energetischen Verbesserung des GebĂ€udes geplant. Dass sich die Arbeiten nun auf weitreichende Modernisierungs- und Verschönerungsarbeiten ausdehnen – und alles zum Wohle der GĂ€ste – davon konnten sich interessierte Besucher am „Tag der offenen Baustelle“ ĂŒberzeugen.

„Seit der Erbauung im Jahre 1968 war die Paracelsus-Therme ununterbrochen in Betrieb“, erklĂ€rte Axel Rembold, Leiter der Buchhaltung in der Kurverwaltung Bad Liebenzell, den ankommenden Baustellen-Besuchern. Lediglich an zwei Tagen im Jahr sei das Bad geschlossen gewesen, nĂ€mlich an Karfreitag und am 1.Weihnachtsfeiertag.

In einer fachkundigen FĂŒhrung durch Mitarbeiter des ArchitektenbĂŒros „Fritz Planung GmbH“  wurden die Teilnehmer ausfĂŒhrlich ĂŒber die einzelnen Bauab-schnitte des umfangreichen  Projekts informiert. „Ich bin froh, hierher gekommen zu sein, denn von außen kann man sich das alles nicht vorstellen“, bekannte ein Gast.  Allein die energetischen Verbesserungsmaßnahmen sind immens: die komplette Verglasung wird erneuert, das Dach abgedichtet und gedĂ€mmt, sĂ€mtliche Außenfassaden erhalten eine 20 cm dicke WĂ€rmedĂ€mmung und die komplette Technik wird auf den neuesten Stand gebracht. Ein optimaler Sonnenschutz der Fenster wird durch Versiegelung des Glases erzielt.

Die gesamte Einrichtung wird behindertengerecht gestaltet, dazu kommen physiotherapeutische Behandlungsangebote mit Kassenzulassung. Die Farben der WĂ€nde und Fliesen werden durchweg hell und freundlich gehalten, einzelne Farbtupfer sollen als Erkennungsmerkmale dienen. Rutschfeste Fliesen im Bodenbereich, die ÜberprĂŒfung des Hallendachs auf StabilitĂ€t, der Einzug von Brandschutzverglasungen und die Erneuerung des Estrichs im Galeriebereich sorgen fĂŒr zusĂ€tzliche Sicherheit.

Anbauten entstehen fĂŒr eine eigene Gastronomie mit Außenterrasse sowie fĂŒr einen Event-Kubus mit Erlebnis-Dusche, Inhaliergrotte und Dampfbad. „Das Entfernen der Waschbetonverkleidung einschließlich der Verglasung wurde bewusst in die hintere Bauphase verschoben, um mit dem unmittelbar folgenden Einbau der neuen Elemente Kosten zu sparen“, erklĂ€rte Architekt Fawzi Scheib. Bis Ende Dezember soll der Badebereich fertig gestellt sein. „Ich kann es kaum erwarten, dass das Bad wieder öffnet. Mein Mann und ich gehen jeden Tag hierher“, gestand eine Besucherin.

Tag der offenen Baustelle - 08.05.2011

Am Sonntag, 8. Mai 2011, ist die Paracelsus-Therme Bad Liebenzell am „Tag der offenen Baustelle“ von 13 bis 16 Uhr fĂŒr interessierte GĂ€ste und BĂŒrger geöffnet. Kompetente Mitarbeiter des ArchitektenbĂŒros Fritz Planung geben Informationen und Fakten aus erster Hand ĂŒber die Sanierung und Modernisierung der Paracelsus-Therme weiter. Es finden mehrere FĂŒhrungen mit begrenzter Teilnehmerzahl durch die Baustelle statt. Interessierte können sich mit eigenen Augen ĂŒber den Fortschritt der Bauarbeiten informieren, Anmeldung ist erforderlich.

Treffpunkt fĂŒr die FĂŒhrungen ist im Eingangsbereich der Therme. Dort wartet auf alle Besucher ein Willkommenstrunk.

Der Rundgang durch die Baustelle fĂŒhrt durch den Eingangsbereich, den Umkleidebereich mit Duschen, den Liegebereich und die Erlebniskuben, sowie das zukĂŒnftige Bistro.

Im Anschluss an die Besichtigung der Paracelsus-Therme empfiehlt es sich noch einen Rundgang ĂŒber den Naturpark-Markt im Kurpark und auf dem Marktplatz zu unternehmen.

Anmeldungen fĂŒr die FĂŒhrungen am „Tag der offenen Baustelle“ nimmt das ServiceCenter Bad Liebenzell unter Tel. 07052 4080 gerne entgegen, dort erfahren interessierte BĂŒrger und GĂ€ste auch, zu welchem Zeitpunkt noch freie PlĂ€tze vorhanden sind.

Abbrucharbeiten Paracelsus Therme im Plan

Bild oben:
Über den Fortgang der Arbeiten informierte sich der Verwaltungsrat der Kurverwaltung Bad Liebenzell

Bild unten:
Voll im Zeitplan: Derzeit laufen die RĂŒckbauarbeiten an der Technik im Untergeschoss der Bad Liebenzeller Paracelsus-Therme, denn im Zuge der energetischen Sanierung erneuert die Stadt auch die alten Verteiler fĂŒr die WĂ€rmeversorgung.


SĂ€mtliche Gewerke sollen bis Mai ausgeschrieben sein - Fassade wird Zug um Zug erneuert

Der Bad Liebenzeller BĂŒrgermeister Volker BĂ€uerle ist zufrieden. Die Abbrucharbeiten bei der Sanierung der Paracelsus-Therme liegen voll im Zeitplan. Angesichts des engen Zeitfensters, in dem die energetische Sanierung abgeschlossen werden muss, hofft er darauf, dass durch eine geĂ€nderte Teilplanung Zeit gewonnen werden kann. "Wir hatten geplant, die bestehende Fassade erst abtragen und dann die neue aufbringen zu lassen, in der Zwischenzeit hĂ€tten wir einen Wetterschutz aufbringen mĂŒssen", so Herbert Masino, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Kurverwaltung Bad Liebenzell. Neue Überlegungen hĂ€tten dazu gefĂŒhrt, die Entfernung der alten Fassadenelemente und die Montage der neuen Fassade "Zug um Zug in einem Aufwasch" zu erledigen. Nicht nur der mögliche Zeitgewinn habe fĂŒr diese Neuplanung gesprochen. Da kein Wetterschutz benötigt werde, sei auch mit einer Kostenreduzierung zu rechnen.

Die von der Firma Alba fĂŒr rund 600000 Euro ĂŒbernommenen Abbrucharbeiten sind im Erdgeschoss inzwischen nahezu komplett abgeschlossen, im Obergeschoss ist das Gros der Arbeiten ebenfalls bereits erledigt. "Die Abbrucharbeiten im dritten Obergeschoss erfolgen, ebenso wie die Fassadenarbeiten, sobald der fĂŒr die Arbeiten erforderliche Kran gestellt werden kann, erklĂ€rt Herbert Masino. Er ist mit BĂŒrgermeister Volker BĂ€uerle auch zuversichtlich, dass die Arbeiten im anvisierten Kostenrahmen erledigt werden können. Grund fĂŒr diese Annahme: Es habe ein großes Interesse an den Ausschreibungen gegeben. Die erste Submission der Angebote hat inzwischen stattgefunden. Die Vergabe der Arbeiten wird noch in diesem Monat durch den Verwaltungsrat der Kurverwaltung erfolgen. "SpĂ€testens dann werden wir wissen, wo wir mit unserer KostenschĂ€tzung liegen und ob wir in Teilbereichen Einsparungen vornehmen mĂŒssen", sagt Volker BĂ€uerle.

Hatte die Kommune ursprĂŒnglich mit dem Gedanken gespielt, die gesamte Sanierung durch einen Generalunternehmer erledigen zu lassen, so hatten sich die Stadt- und Kurverwaltung letztlich doch dafĂŒr entschieden, alle Gewerke einzeln zu vergeben. So hĂ€tten auch Unternehmen aus der Region eher die Möglichkeit, AuftrĂ€ge zu erhalten. Diese werden allesamt europaweit ausgeschrieben.

Bis Mai sollen die letzten Ausschreibungen erfolgen, nachdem bereits 70 bis 80 Prozent aller Gewerke in der ersten Runde ausgeschrieben worden sind.
Der Verwaltungsrat der Kurverwaltung, der sich bei einem ersten Baustellenbesuch einen Überblick darĂŒber verschafft hat, wie weit die Arbeiten fortgeschritten sind, hat bei dem Vor-Ort-Termin auch Anregungen zu einer noch möglichen Optimierung des Gesamtprojektes gemacht. So sollen beispielsweise die FlĂ€chen, die im 1. OG fĂŒr die Erlebniskuben zur VerfĂŒgung stehen, im EG ebenfalls realisiert werden.

Durch die Verlegung des Therapiebereichs in den Eingangsbereich der Paracelsus-Therme kann sich BĂŒrgermeister Volker BĂ€uerle gut vorstellen, im dritten Stock des BadegebĂ€udes kĂŒnftig privatwirtschaftliche Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen anzusiedeln. Ganz neu ist auch das Gastronomiekonzept: KĂŒnftig wird es Speisen und GetrĂ€nke in der ersten Etage nur noch fĂŒr  Sauna- und BadegĂ€ste geben.

Rund 7,8 Millionen Euro investiert die Stadt Bad Liebenzell in den ersten Bauabschnitt der im Januar begonnenen Thermalbad-Sanierung. Die Kur- und Badestadt erhĂ€lt fĂŒr die Modernisierung der Gesundheits- und Freizeiteinrichtung etwa 4,4 Millionen Euro an Fördermitteln aus dem Ausgleichsstock sowie dem Investitionsprogramm fĂŒr nachhaltige Tourismusinfrastruktur.

Startschuss Abbrucharbeiten

BĂŒrgermeister BĂ€uerle erlĂ€utert das Bauvorhaben    

BĂŒrgermeister Volker BĂ€uerle griff weder zur Schaufel, noch stieg er in ein motorisiertes BaugerĂ€t, um mit dem sprichwörtlich „ersten Baggerbiss“ den Startschuss fĂŒr ein Millionenprojekt zu geben. Eher unspektakulĂ€r lĂ€utete der Bad Liebenzeller Verwaltungschef im Beisein vieler StadtrĂ€te sowie Mitarbeiter von Stadt und Kurverwaltung die touristische Zukunft der Kur- und Badestadt ein. In den kommenden Monaten werden fĂŒr den ersten Bauabschnitt zur ĂŒberwiegend energetischen Sanierung der 40 Jahre alten Paracelsus-Therme rund 7,8 Millionen Euro investiert. Rund 4,4 Millionen Euro der Ausgaben werden dabei durch das Land getragen. Aus dem Investitionsprogramm fĂŒr nachhaltige Tourismusinfrastruktur fließen 2,5 Millionen Euro in das Zukunftsprojekt, aus dem Ausgleichsstock erhĂ€lt die Kommune zudem weitere 1,9 Millionen Euro.

Kein einfacher Weg liege vor der Kommune, betonte der BĂŒrgermeister, als er fĂŒr die Abbrucharbeiten offiziell grĂŒnes Licht gegeben hat. Dies, indem er an der rĂŒckwĂ€rtigen Fassade des betagten Badetempels als eine Art „Mauerspecht“ die ersten SchlĂ€ge zum Abriss der steinernen GebĂ€udehaut machte. In den kommenden Tagen wird nun unter der Bauleitung eines NeuenbĂŒrger IngenieurbĂŒros mit den vorbereitenden Arbeiten die Basis fĂŒr die Bauarbeiten gelegt, deretwegen die Paracelsus-Therme vom 10. Januar an fĂŒr einige Monate komplett geschlossen bleiben muss.

Bewusst hatte die Stadt- und Kurverwaltung sich dazu entschieden, die Sauna Pinea und das Thermalbad ĂŒber die Weihnachtsferien geöffnet zu lassen. Besondere Attraktion: Bis zur Schließung des Bades wird den Besuchern ein Nachlass gewĂ€hrt. Vom 10. Januar werden die Arbeiten dann mit Nachdruck erfolgen. „Dann starten wir richtig durch“, sagte der BĂŒrgermeister, der mit den politisch Verantwortlichen der Kur- und Badestadt darauf hofft, dass ehrgeizige Zeit- und Kostenrahmen eingehalten und das Bad bereits im Herbst wieder fĂŒr den Badebetrieb zu öffnen.

Mit der Sanierung des einst vom Land gebauten Thermalbades stellt die Kur- und Badestadt ihre Weichen auf Zukunft. Einerseits sollen durch die Sanierung die Energiekosten drastisch gesenkt werden, andererseits soll das Bad deutlich attraktiviert werden, um den Sauna- und BadegĂ€sten in angenehmer AtmosphĂ€re einen Ort zur Entspannung und Erholung zu bieten. Wie Herbert Masino, der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Kurverwaltung, erlĂ€uterte, soll im Zuge der Großmaßnahme die gesamte GebĂ€udehĂŒlle mit Fassaden, Fenster und DachflĂ€chen grundlegend saniert werden.

Durch eine Neustrukturierung des GebĂ€udes, die Zentralisierung des Umkleidebereichs fĂŒr Sauna und Bad, die Schaffung eines neuen Gastronomiebereichs, zusĂ€tzliche LiegeflĂ€chen sowie den Einbau moderner Erlebniselemente soll das Bad Liebenzeller Thermalbad zu einer Gesundheits-, Erholungs- und Freizeiteinrichtung werden, die weithin ausstrahlt und gleichermaßen Tagestouristen wie GĂ€ste lĂ€ngerer Aufenthalte in die Einrichtung am Nagoldufer locken soll.       

Es geht los ... Die ersten Fassadenteile werden entfernt ...

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Landesgartenschau 2012